„Mit der Wirkung von vier Unzen kann man tausend Pfund mühelos bewegen.“

Der Gesang der schlagenden Hände, Klassiker der Tai Chi Chuan Literatur

Herzlich Willkommen im ‚Forum für traditionelles Wu Tai Chi Chuan’! „Tai Chi ist eine chinesische Kampfkunst, die auf daoistischen Prinzipien beruht. Es kann (…) Krankheit verhindern und die Lebensspanne verlängern (…). Tai Chi ist also sowohl Kampfkunst als auch ein Mittel zur Erhaltung der Gesundheit.“ (Ma Jiangbao)

„Durch Erlernen und ständiges Üben der Techniken wird man nach und nach das Verstehen der jin-Kraft erlangen. Dem Verständnis der jin-Kraft folgt allmählich die Erleuchtung. Ohne beharrliche Anstrengung kann man aber nicht zur plötzlichen Einsicht gelangen.“ (Lilun 2)

Das Wu Tai Chi Chuan wurde von Wu Jianquan als eine eigenständige Tai Chi Richtung entwickelt. Basierend auf den ,acht Prinzipien´ wurden dreizehn unterschiedliche Grundtechniken entwickelt. Bei Beherrschung dieser Techniken ist es möglich, Angriffe auf jeder Ebene des Körpers zu neutralisieren, ohne überflüssige Kraft zu verwenden.

Im Wu-Stil Tai Chi Chuan wird bis heute eine umfangreiche Sammlung an Formen (Handformen, Säbel-, Lanzen-, Schwertformen) und Partnerübungen praktiziert.
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Vor 1912 wurde Tai Chi Chuan nur in eingeweihten Kreisen (in den Familienkreisen) weitergegeben, manchmal unter Aufnahme von Wissen aus der äußeren Kampfkunstwelt. Diese Abgeschlossenheit war recht strikt, aus welchem Grund es auch “Innere Kampfkunst” genannt wurde.
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Unser Meister Ma Jiangbao stammt aus der Tai Chi-Familie Wu und begann mit 19 Jahren Tai Chi Chuan zu unterrichten. Er reiste mit seinen Eltern nach Europa, um dort den Wu-Stil zu verbreiten. 1986 kam er nach Deutschland. Er hat Schüler in vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, Holland, Dänemark, England, Polen und in der Schweiz.
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Wu-Stil Tai Chi ist ein Sport, der die Physiologie und Körperstruktur eines jeden respektiert und sich ihr anpaßt.

– Ma Jiangbao

Wu Tai Chi Chuan lernen – zum Beispiel in der Region Düsseldorf

Die langsame Form des Wu-Stils ist laut Ma Jiangbao von den Grundstellungen her kompakt, natürlich und locker, langsam und ununterbrochen, lebendig, fließend, weich und ausgeglichen.

Die Waffenformen unterstützen diese Qualitäten, werden aber in der Regel schneller ausgeführt. In allen Formen müssen Anfänger zuerst die verschiedenen Positionen und Bewegungen lernen.

„Als Leiterin des Tai Chi-Centers Düsseldorf werde ich oft gefragt, ob Wu Tai Chi Chuan ein Kampfsport oder eine Meditationsart ist. Die Antwort ist: Tai Chi ist voller Stärke, aber auch Freunde der ‚langsamen Formen‘ kommen im Wu Tai Chi Chuan auf ihre Kosten.“ Bettina Tönnesmann

Dabei müssen die Bewegungen geschmeidig bleiben und die Atmung natürlich. Der Atem muß eine gewisse Tiefe und Breite haben, damit der ganze Körper mit ihm gefüllt und gut versorgt ist. Dabei ist es wichtig, dass die Körperhaltung den Prinzipien des Tai Chi entspricht, d.h. aufrechte Haltung des Kopfes, aufrechtes Steißbein, gerader Rücken, Schultern senken und Ellenbogen herab hängenlassen, sowie Becken senken. Zhang Sanfeng: “In jeder Bewegung soll der ganze Körper leicht und beweglich sein, als wären alle seine Teile auf einem Faden aufgereiht.”

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„das Weiche besiegt das Harte“

 

Tai Chi bedeutet die Harmonie von Yin und Yang. Der helle Teil, das Yang, ist die Bewegung, Yin, der dunkle, die Ruhe. Der Kreis um beides symbolisiert also gleichzeitig äußere Bewegung und innere Ruhe. Tai Chi Chuan ist eine Kampfkunst mit diesem Hintergrund.