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Bevor Ma Yueliang nach Deutschland kam, sagte man in der chinesischen Taijiquan-Szene, dass die Bundesrepublik ein noch nicht entwickeltes Neuland sei. Wenn Deutsche Taijiquan sehen, ist es noch fremd und geheimnisvoll. Hierzu gibt es eine interessante Anekdote: An einem Morgen zu Beginn des Frühlings traute sich ein ca. 30-jähriger Chinese auf einem Weg in einem Düsseldorfer Park Taijiquan zu üben. Ein Passant war durch diesen Menschen, der ihm keine Beachtung schenkte, sich langsam und weich, aber seltsam und merkwürdig bewegte, sehr irritiert. Am Ende dachte er, dass er einen am Geiste Erkrankten getroffen habe und rief die Polizei. Der Chinese hat den Polizisten höflich eine Visitenkarte gezeigt und erklärte ihnen in fließendem Deutsch, dass er Wu-Stil Taijiquan, eine Art Kungfu, übte. Erst da waren die Zweifel der Zuschauer zerstreut. Eigentlich ist dieser in Deutschland beheimatete Chinese Ge Xianzhong [auch bekannt unter dem Namen Tommy] Besitzer eines chinesischen Buchladens und ein Verantwortlicher des Vereins für deutsch-chinesischen Kulturaustausches. Er hat früher bei der Jianquan-Taijiquan Association in Hongkong die langsame Form des Wu-Stils und in Shanghai die Grundlagen des Pushhands gelernt. Dieses mal fuhr Ma Yueliang nach Deutschland und es war Herr Ge, der ihn empfing. |